Der Freiwilligendienst
Internationale Freiwilligendienste bieten die Möglichkeit für einen begrenzten Zeitraum im Ausland zu leben und zu arbeiten. Freiwillige beschäftigen sich in ihren Gastländern mit ökonomischen, sozialen, kulturellen oder ökologischen Problemen und suchen mit ihren Partnerorganisationen gemeinsam nach Lösungen.
Sie wirken mit, bei der Freizeitgestaltung für Waisenkinder in Kenia, bei der Entwicklung eines Konzeptes für sanften Tourismus in Indien oder bei Einsätzen gegen Menschenrechtsverletzungen in Kolumbien. Die Freiwilligen erfahren den direkten Austausch mit Menschen anderer Kulturen und leisten damit einen wertvollen Beitrag zur Stärkung von Demokratie, Menschenrechten und weltweiter Solidarität.
Internationale Freiwilligendienste stehen jenseits von Lohnarbeit und traditionellem Ehrenamt. In der Regel wird von einer nichterwerbsorientierten Vollzeittätigkeit ausgegangen, bei der die Teilnehmer in den Lebens- und Arbeitsalltag ihrer Projektstelle eingebunden werden.
Ein Freiwilligendienst ermöglicht es, alltägliche Rollen abzulegen. Er verlangt von dem Freiwilligen sich neu zu orientieren und sich auf andere Lebensformen einzustimmen. Im Unterschied zu beruflichen Fachkräfteeinsätzen in der Entwicklungszusammenarbeit wird dafür in den meisten Fällen keine spezielle Berufsausbildung vorausgesetzt. Im Vordergrund steht vielmehr die Motivation für ein soziales Engagement und das Ziel des interkulturellen Lernens.
Einige Initiatoren internationaler Freiwilligeneinsätze profitieren in ihrem Programmen jedoch gezielt von dem Fachwissen ihrer Freiwilligen. Besonders in Projekten der medizinischen Hilfe oder des Handwerks ist die berufliche Eignung und Erfahrung Voraussetzung für die Teilnahme an einem internationalen Einsatz.
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Einen umfassenden Einblick in die Vielfältigkeit internationaler Einsätze erhalten Sie auf den folgenden Seiten durch Erfahrungsberichte ehemaliger Freiwilliger.



